mache ich das? Eine Art Unternemensphilosophie

 

 

 

Über Töne wird schon lange nachgedacht. Einer der Ersten, die sich hauptberuflich damit beschäftigten, war der griechische Philosoph Aristoxenos von Tarent. Er lebte von ca. 370 bis 300 vor Chr. und von ihm stammt ein Großteil der noch heute gebräuchlichen musikalischen Terminologie.

In der christlichen Mythologie findet sich mit der Geschichte des Turmbaus zu Babel und der als Strafe dafür von Gott verhängten „babylonischen Sprachverwirrung“ ein sehr aktueller Bezug zur Kommunikation im 21. Jahrhundert.


Wissenschaftlich betrachtet sind Töne, oder besser Schall, jedoch nur Ausbreitungen von Druck- und Dichteschwankungen in elastischen Medien wie  Gasen, Flüssigkeiten oder Festkörpern.

Schall ist physikalisch gesehen eine Welle.

Das daraus einmal „New Wave“ oder sogar die „Neue Deutsche Welle“ werden würde hätte sich Aristoxenos nicht träumen lassen.


Biologisch gesehen entstand der Hörsinn im Lauf der Evolution aus dem Seitenlinienorgan der Fische, einem Sinnesorgan für Druckreize, welches zur Orientierung und zur Ortung genutzt wird


(Das mit den Druckreizen lässt sich an Ampeln beobachten: Sehen Sie sich das Gesicht des jungen Sportcoupéfahrers mit der dicken Anlage im Heck beim nächsten Rotlicht mal genau an – das sind Druckreize!)


Im Gegensatz zum Auge kann das Ohr kurz aufeinanderfolgende Signale besser unterscheiden weil keine chemischen Prozesse die Reaktionszeit verlangsamen.


Und – Wir sind in der Lage „bewusst“ zu hören, das heisst: wir können Geräusche mit  Lebenserfahrungen verbinden und sogar einen „Hörgeschmack“ bilden.


Und jetzt sind wir beim Thema – Genau darum geht es! 


Wenn wir Geräusche mit bestimmten Situationen und der damit verbundenen Gefühlslage verbinden können, dann gelingt im Umkehrschluss auch der Kunstgriff, durch den richtigen Ton in einer bestimmten Situation eine Stimmung zu schaffen:

Empathie, Wut, Lachen – Emotionen eben.


Ein guter Film lebt durch den Ton, sonst hätte sich der Stummfilm durchgesetzt.


Wenn Sie bis hierhin durchgehalten haben, dürfen Sie sich jetzt mit einem Schokoriegel, einer Zigarette oder einem Kurzen belohnen!


Tongestaltung nach meinem Verständnis hält sich im Hintergrund – solange es geht.


Um dann kurz und effektiv zuzuschlagen – wenn das Bild es erfordert.


 

 

 

XING

Aktuelles

Wenn Sie ihr Projekt hier sehen möchten, buchen Sie mich unter:

tongestalter@alice-dsl.net