Referenzen

Don't Wake The Dead 2008

Regie: Andreas Schnaas

Drehbuch: Klaus Dzuck, Ted Geoghegan


Eine Gruppe junger Amerikanerinnen begibt sich in die idyllische deutsche Provinz, um ihrer Freundin Lana beim renovieren ihrer Erbschaft - ein heruntergekommenes Schloss - zu helfen. Unglücklicherweise lastet ein Fluch auf dem zum Schloss gehörenden Grund und Boden und bald haben es die Damen nicht nur mit dem exzentrischen Hausdiener sondern mit einer ganzen Horde untoter Tempelritter und Nazizombies zu tun. Der Karthäusermönch Vince, der über den verfluchten Ort wacht und sein Geheimnis kennt, versucht die Mädels zu retten - doch die Untoten sind in der Überzahl.

 

Splatter - Gore vom Feinsten. Das Blut fließt in Strömen und eine holde Maid nach der anderen wird in ihre Einzelteile zerlegt...

 

Mal etwas ganz Anderes - mit diesem Genre hatte ich bisher noch nichts zu tun. Aber dank der tatkräftigen Unterstützung von Mark Trinkhaus, der neben der Musik auch in genialer Weise die Hauptarbeit bei der Vertonung der Metzelszenen übernommen hat, blieb mir der härteste Teil erspart und ich konnte mich, neben der nicht immer einfachen O-Tonbearbeitung, der Abrundung der Vertonung (Atmos, "normale" SFX und Special Effects) widmen. nach der inzwischen abgeschlossenen Hauptmischung kann ich sagen: Das rummst ganz ordentlich und wenn der Abspann läuft hat man als Zuschauer das Gefühl die ganze Metzelei selbst erledigt zu haben...

Mars 2007

Drehbuch und Regie: Marcus Richardt


Das Genre Kurzfilm gilt vielen hauptsächlich als kreatives Experimentierfeld, in dem auch die skurrilste Idee noch ihren Platz findet. Das sich auch sehr aktuelle, gesellschaflich relevante Themen, wie zum Beispiel gewaltbereite Mädchengangs in einem knappen Zeitrahmen hervorragend behandeln lassen, beweist Regisseur und Drehbuchautor Marcus Richardt mit "Mars". In einer wohltuend zurückhaltenden, dabei nie oberflächlichen Sichtweise jenseits aller Prollklischees erzählt der Film die Geschichte von Lilly (Anna Maria Mühe) und Anna (Claire Oelkers).


Lilly ist die vordergründig kraftstrotzende und unerschrockene Anführerin einer Mädchengang ,der Menschen wie die introvertierte und von ihrem Hobby, der Photographie, besessene Anna als Opfer willkommen sind.

Als Anna zufällig bei einer "Fotosafari" miterlebt wie Lilly's Gang mit ihren Opfern umgeht wird sie für Lily erst zum Risiko - und dann beinah zur Leidenschaft.


Die kluge und zurückhaltende Regie lässt den Darstellern Raum sich zu entfalten, die Spielfreude ist auch in vermeintlich kleinen Szenen spürbar. Die stimmigen Locations und die immer präsente, jedoch in keinem Moment aufdringliche Musik von Christopher Dierks tun ein Übriges um der fragilen Beziehung der beiden Hauptdarstellerinnen eine adäquate Bühne zu bieten.


Die Mischung dieses tollen Films und die Arbeit mit Marcus Richardt gehören für mich zu den Highlights des Jahres 2007.



 

Nichts weiter als 2007

Regie: Lars Büchel, Friederike Jehn, Sebastian Stern, Le Forel, Jens Schillmöller

Produktion: Element e Filmproduktion


Mehrere Regisseure verfilmen das Gedicht "Nichts weiter als" des Lyrikers Arne Rautenberg und nähern sich der literarischen Vorlage auf ganz unterschiedliche Weise.


Es entsteht ein sehr poetischer Episodenfilm - sehenswert.


Auch bei diesem Projekt war ich mit der Vertonung und  Mischung betreut. das Interessante an dieser Aufgabe war, trotz der sehr unterschiedlichen Klangwelten der einzelnen Episoden eine Art "Grundton" zu schaffen, der durch den gesamten Film führt

Tramper 2006

Regie: Ivar Leon Menger, Produktion: Safarifilm/Element e Filmproduktion


Bei diesem spannenden Kurzfilmthriller war ich für Vertonung und  Mischung zuständig. Bedingt durch die wenigen Locationwechsel - der Film spielt fast die ganze Zeit in einem Auto, war die Tongestaltung eine Herausforderung - es soll ja keine Langeweile aufkommen. Um zu verstehen warum Ivar Leon Menger ein ganz Großer in diesem vermeitlich "kleinem" Genre ist:


UNBEDINGT ANSEHEN!!!!!!


http://www.safarifilm.de/filmfiles/tramper_infotrailer.mov

The Dreamer - Thomas Quasthoff 2000

Regie: Michael Harder


Diese, im Jahr 2000 entstandene Dokumentation über den deutschen Bassbariton Thomas Quasthoff, ist eine der stimmigsten Dokumentationen, die ich bisher unter den Fadern hatte. Michael Harder hat den mehrfachen Grammygewinner eine Zeitlang begleitet und zeigt Thomas Quasthoff auf der Bühne und privat als sehr faszinierenden Sänger und vor allem Menschen.

Ein sehr sehenswerter Film!


Hier der Trailer dazu:

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